Warum reagiert der Körper auf Pollen?
Heuschnupfen entsteht, wenn das Immunsystem Pollen fälschlicherweise als Bedrohung einstuft. Gelangen Pollen von Gräsern, Bäumen oder Kräutern in die Schleimhäute von Nase oder Augen, schlägt der Körper Alarm: Er schüttet Histamin aus, um den vermeintlichen Eindringling zu bekämpfen. Das Resultat sind die typischen Symptome: Niesen, Juckreiz, Tränen, geschwollene Schleimhäute und in schlimmeren Fällen sogar Atembeschwerden.
Besonders häufig lösen Pollen von Birke, Hasel, Erle, verschiedenen Gräsern sowie Kräutern wie Beifuss und Ambrosia eine Reaktion aus. Da viele dieser Pflanzen über Monate hinweg blühen, kann die Belastung für Allergiker von Anfang Jahr bis weit in den Herbst andauern.
Wann fliegen welche Pollen?
Die Pollensaison in der Schweiz ist lang, hier ein grober Überblick:
Januar – März:
Hasel und Erle eröffnen die Saison, oft schon bei den ersten milden Wintertagen.
März – Mai:
Birke, Esche und Pappel sind auf dem Höhepunkt. Sie sind für viele Allergiker besonders belastend.
Mai – Juli:
Gräserpollen dominieren. Sie sind die häufigste Ursache für Heuschnupfen überhaupt.
Juli – September:
Kräuter wie Beifuss und Sauerampfer übernehmen.
August – Oktober:
Ambrosia, eine der aggressivsten Pollenarten, belastet die Luft bis in den Herbst.
So können Sie sich schützen
Der Heuschnupfen lässt sich zwar nicht wegzaubern, aber mit folgenden Gewohnheiten können Sie die Symptome lindern.